Der typische Tag eines Elektrotechnikers: Auftrag bekommen, Material laden, drei Baustellen abarbeiten, drei Servicebons in dreifacher Ausführung schreiben, abends im Büro abgeben. Im Büro tippt jemand alles ab, fragt zwei Mal zurück, schreibt die Rechnung. **Bearbeitungszeit pro Auftrag: 35–50 Minuten** – nur für die Verwaltung.
Mit einer mobilen ERP-Lösung passiert das alles auf dem Smartphone oder Tablet:
1. **Auftrag** wird vom Büro auf das Gerät gepusht (Push-Notification). 2. Techniker startet **GPS-Zeiterfassung** mit einem Tipp. 3. **Foto-Dokumentation** vor und nach der Arbeit, automatisch verschlagwortet. 4. **Material** wird per Barcode-Scan oder aus Vorschlagsliste gebucht. 5. **Kundenunterschrift** direkt am Display. 6. PDF-Servicebon wird automatisch per E-Mail an den Kunden geschickt. 7. **Rechnung** ist im Büro mit einem Klick erstellt.
**Zeitersparnis pro Auftrag: 25–35 Minuten.** Bei 4 Aufträgen pro Tag und 3 Technikern sind das **6–7 Stunden** pro Tag – jeden Tag.
> **Tipp:** Belasse für 4 Wochen einen Ausdruck-Modus für ältere Kunden – das reduziert Friktion bei der Umstellung.
**„Meine älteren Techniker können das nicht."** – In der Praxis brauchen 90 % nach 2 Tagen keine Hilfe mehr. Wichtig: Großes Display, wenige Pflichtfelder.
**„Was wenn das Handy kaputt geht?"** – Daten liegen in der Cloud, nicht am Gerät. Neues Gerät, einloggen, weiterarbeiten.
**„Datenschutz?"** – Solange die App in der EU hostet und einen AVV mitliefert, bist du DSGVO-konform.
Mobile Servicebons sind 2026 keine Spielerei mehr, sondern der direkte Hebel für **mehr Aufträge bei gleicher Technikerzahl**. Wer hier nicht digitalisiert, verschenkt jede Woche mindestens einen vollen Arbeitstag pro Mitarbeiter an Verwaltung – Zeit, die der Mitbewerb längst in zusätzliche Aufträge investiert.