Geschäftsklima im Elektrohandwerk auf Tiefststand: 5 Hebel, mit denen dein Betrieb 2026 trotzdem Marge macht

ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage 2026: Geschäftsklimaindex der E-Handwerke von 68,8 auf **65,6 Punkte** gefallen. Nur 44,9 % von 1.641 Betrieben bewerten die Lage als gut.

Wenn der Markt nicht wächst, entscheidet die **Effizienz pro Auftrag**. Fünf Hebel:

1. Nachkalkulation

Werte die letzten 20 Projekte aus. Meist fressen 2–3 Auftragstypen (kleinteilige Störungsdienste, Altbau-Sanierungen) die Marge der übrigen auf.

2. Angebotsgeschwindigkeit

Wer als Erster ein sauberes Angebot liefert, gewinnt überproportional oft. Ziel: **48 Stunden** nach Aufmaß – mit hinterlegten Leistungspositionen und Datanorm-Preisen.

3. Wartung & E-Check

Neubau-Umsatzanteil laut ZVEH nur noch 11,9 %. Stabil bleiben **wiederkehrende Prüfungen**. 50 Wartungsverträge à 400–800 € = 20.000–40.000 € Grundlast.

4. Zettelwirtschaft killen

10–20 Wochenstunden Verwaltung, die kein Kunde bezahlt. Mobile Zeiterfassung + automatische Rechnung aus dem Auftrag: Rechnung geht am Fertigstellungstag raus.

5. Liquidität

FAQ

**Wie schlecht ist die Lage?** Index 65,6 (Herbst 2025: 68,8).

**Schwächste Felder?** Neubau (11,9 %), Sanierung (20,6 %), Erneuerbare (6,8 %).

**Schnellster Hebel?** Mobile Zeiterfassung + Rechnung direkt aus dem Auftrag.

[Elektrohandwerk-Hub](/elektrohandwerk)

*Quelle: ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage 2026 (1.641 Betriebe). Stand: Juli 2026.*