Die Nachfrage nach **Wallboxen** ist in Österreich seit 2023 jedes Jahr zweistellig gewachsen. Wer als Elektrobetrieb die Förderabwicklung **mit anbietet**, gewinnt nicht nur den Wallbox-Auftrag, sondern oft die komplette Hauselektrik-Sanierung dazu.
| Empfänger | Wallbox 11 kW | Wallbox 22 kW | Photovoltaik-Anbindung | |---|---|---|---| | Privat (EFH/ZFH) | bis 600 € | bis 900 € | Bonus möglich | | Mehrparteienhaus | bis 1.800 € pro Stellplatz | bis 1.800 € pro Stellplatz | – | | Betriebe | bis 2.500 € pro Wallbox | bis 2.500 € pro Wallbox | – |
> **Hinweis:** Sätze und Stichtage ändern sich. Tagesaktuelle Werte beim Klima- und Energiefonds bzw. der jeweiligen Landesförderstelle prüfen.
1. **Vor-Ort-Termin** beim Kunden inkl. Fotodokumentation des Anschlusses. 2. **Angebot** mit klar getrenntem Material- und Arbeitsanteil (für Fördernachweis wichtig). 3. **Förderantrag** **vor** Auftragsvergabe einreichen – sonst keine Auszahlung. 4. **Installation** nach OVE/ÖVE-Richtlinien, inkl. FI Typ B oder gleichwertig. 5. **Schlussdokumentation**: Rechnung, Anlagenschema, Messprotokoll, Fotos. 6. **Antrag finalisieren** und Auszahlung abwarten (4–8 Wochen üblich).
Ein digitaler Aufnahmebogen direkt am Tablet (Standort-Fotos, Sicherungsart, Leitungslänge, Wunschleistung) macht aus einem 30-Minuten-Termin ein vollständig dokumentiertes Förderpaket. Das spart pro Auftrag rund **2 Stunden Büroarbeit** und reduziert Rückfragen der Förderstelle deutlich.
Wallbox-Aufträge sind 2026 das **Einstiegsgeschäft** für viele Sanierungen. Wer die Förderabwicklung als Service anbietet und mit einem digitalen Aufnahmebogen arbeitet, hebt sich klar vom klassischen Mitbewerb ab – und steigert den durchschnittlichen Auftragswert pro Kunde messbar.